Sehr geehrter Herr Landrat,

sehr geehrte Herren Klinik-Geschäftsführer,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

verehrte Kolleginnen, Kollegen,

meine Damen und Herren, auch außerhalb der Jahnhalle,

eine sehr gute medizinische Versorgung eine liebevolle Pflege von Patientinnen und Patienten ist eine der wichtigsten Errungenschaften und gerade in dieser aktuellen Zeit mehr als notwendig und genau das haben wir in unserer Helfenstein-Klinik. Deshalb sind wir der festen Überzeugung, dass die Helfenstein-Klinik nicht aufgegeben werden darf.

Gestern, in und vor der Kreistagssitzung, wurde von vielen Kreisräten aus der Raumschaft auch unserem Herrn OB die Notwendigkeit unserer Klinik hinreichend dargestellt. Bei Verlust dieser Klinik, wurde auch auf die Sorge und die Ängste von mehr als 100.000 Menschen hingewiesen. Viele Argumente, warum gerade die Helfenstein-Klinik nicht gehalten werden kann, wurde sowohl von Ihnen, Herr Landrat, als auch von Ihnen, Herr Dr. Hüttner und Ihnen Herr Schmid, dargelegt.

Nur wenig bis keine Argumente die für den Erhalt der Klinik sprechen wurden ins Feld gebracht. Wurden diese nie gesucht? Vielmehr bestätigen drei Gutachten eher den Verlust als den Erhalt. Und Sie meine Herren gehen sogar noch einen Schritt weiter, als die Gutachten es darlegen. Noch vor wenigen Wochen wurde ein Gesundheitscampus favorisiert und heute ist das noch nicht mal für Sie ein gangbarer Weg. Und Lippenbekenntnisse wie leid es ihnen tut, Herr Landrat, die helfen niemandem.

Was dürfen wir, sowohl als Gemeinderäte als auch als Bürger und was darf die Bevölkerung ihnen denn noch glauben? Heute so und vielleicht in wenigen Tagen wieder was ganz Anderes.

Sehr geehrter Herr Landrat, das „Versprechen“ wenn es dann eines ist, ein vielfältiges ambulantes Angebot, eine Praxisklinik, ein Ärztehaus mit modernen zukunftsfähigen Einrichtungen, zu erstellen, das ist löblich, hilft aber z.B. bei einer lebensgefährlich verletzten Person, die dringend eine operative klinische Versorgung braucht, herzlich wenig. Ganz zu schweigen von den enormen Pflegeleistungen die Ärzte und das wertvolle Pflegepersonal 24 Stunden sieben Tage leisten.

Mit der Entscheidung, im Kreistag, jetzt im Mai, den Todesstoß der Helfenstein-Klinik zu setzen, setzen sie und die Kreisräte vielleicht im Einzelfall ein Menschenleben aufs Spiel. Dies ist ihre Verantwortung und die müssen sie tragen und ggf. u.U. auch rechtfertigen. Wir tun es nicht.
Und ob ihre Rechnung mit dem Wechsel des Pflegepersonals aus der Helfenstein-Klinik zur Klinik am Eichert aufgeht darf auch heute und hier in Frage gestellt werden, ja bezweifelt werden.

Nun Herr Landrat, auch für sie Herren Klinik-Geschäftsführer, stellvertretend für das Aktionsbündnis, haben wir im gesamten Gemeinderat Geislingen Fragen auf die wir noch keine Antwort haben. Jeder Gemeinderat wird ihnen zumindest eine Frage stellen. Diese Fragen kommen aus der Bevölkerung die wir als gewählte Vertreter an sie richten und ihnen in der Geschlossenheit des Gemeinderats signalisieren wollen wie wichtig uns der Erhalt der Helfenstein-Klinik ist.

**Ludwig Kraus, dNF, 21. April 2021 **

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